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Da ich mein Netgear ReadyNas Duo ein bisschen entlasten möchte (und weil die Statusanzeige dort nicht funktionierte) habe ich mir vorgenommen meinen Canon Pixma iP4300 mit meinen neuen Windows 2k8 R2  Server freizugeben.

Das hört sich leider leichter an als es ist. Jedenfalls wenn man auch noch x86 Clients bedienen will. Die eigentliche Installation verlief Problemlos. Nachdem der Drucker angeschlossen war wurde er auch gleich von Windows erkannt. Die Probleme fingen erst an als ich die Treiber für x86-Betriebssysteme installieren wollte. Bei jedem Versuch mit jedem mir verfügbaren Treiber (Canon-Download, Treiber-CD) kam folgende Fehlermeldung: “Der angegebene Pfad enthält keinen Treiber Canon Inkjet iP4300 für die angeforderte Prozessorarchitektur.” Und das obwohl es 100%ig die x86 Version für Windows 2000/XP/Vista ist.

Des Rätsels Lösung habe ich dann auf folgender Seite gefunden: http://www.mcseboard.de/windows-server-forum-78/x86-druckertreiber-2008-x64-installieren-151362.html

Manchmal gibt es Schwierigkeiten, wenn die Inf Dateien der x86 und x64 Versionen bei der Druckerbezeichnung abweichen.
Also z.B. Wenn im x86 steht HP Colorlaserjet 5500N und im x64 HP Colorlaserjet 5500 Series

Dann will Windows die Treiber auch nicht installieren respektive hinzufügen.

Greetings Ralf

In der Tat hießen die Modellnamen in den beiden Treibern unterschiedlich. Windows 2008 R2 hat ihn “Canon Inkjet iP4300″ genannt, wobei im original Canon Treiber nur “Canon iP4300″ stand.
Ein kurzes Search-and-Replace in der x86\Driver\iP4300.inf Canon iP4300” -> “Canon Inkjet iP4300 hat das Problem gelöst.
Negative Nebenwirkungen habe ich noch keine Festgestellt, der Drucker funktioniert zumindest nun unter Windows XP incl. Statusanzeige, Tintenfüllstand usw. .

Ich habe mich vorerst für eine Demo Version des Windows Server 2008 R2 entschieden.

Die Entscheidung für Windows fiel hauptsächlich deshalb weil ich bisher noch keine Erfahrungen mit den Windows Serverbetriebssystemen gemacht hatte. Da diese Erfahrungen vielleicht das ein oder andere mal nützlich sein könnten ist dies ja eine perfekte Grundlage das System mal im Praxiseinsatz kennenzulernen. Am meisten Interessiert mich im Moment (neben der “einfachen” Dateifreigabe) der WSUS und die Hyper-V Virtualisierungslösung.

Der WSUS würde sich perfekt eignen um die im Haus verteilten (Windows)Clients zentral mit Updates zu versorgen und dabei noch die DSL Leitung zu schonen. Mit der Hyper-V Lösung kann man dedizierte Systeme laufen lassen für die sonst ein eigenständiger Rechner unnötig laufen müsste. Mein (wahrscheinlich) erster Einsatzzweck: Eine virtuelle Surfstation bei der man “eben schnell” was im Internet nach gucken kann ohne einen anderen Rechner einzuschalten. Der Server mit den VM’s läuft 24/7 und ist über den ungenutzten VGA-Eingang an meinem TFT angeschlossen. Eine kleine Tastatur-Maus-Kombination, angeschlossen am Server, ermöglicht die lokale Bedienung.

Der Stromverbrauch liegt aktuell bei 33-35W. Ich hatte zwischenzeitlich die ASRock IES Software installiert, welche aber nur Probleme machte. (Total-Abstürze) Daher habe ich diese wieder deinstalliert. Ob die vorgenommenen Einstellungen trotzdem noch im System aktiv sind kann ich nicht sagen. In den Energieoptionen ist das ASRock Profil jedenfalls noch vorhanden.

Mit meiner Bestellbestätigung bin ich Samstag nach Wilhelmshaven gefahren um die Sachen abzuholen. Ich hätte natürlich auch den Versandweg wählen können, aber wenn man etwas haben will, will man es auch sofort(!) haben ;-)

So hatte ich zumindest schon das vergangene Wochenende Zeit das System zusammen zu bauen und mir einen ersten Eindruck zu verschaffen.

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Lange Zeit verrichtet schon ein Netgear ReadyNas Duo mit 2x1TB im RAID 1 bei mir seinen Dienst als Netzwerk Datenspeicher. In letzter Zeit wurde ich aber immer unzufriedener mit der Performance. Und der 1 TB Datenspeicher ist auch schneller voll als man denkt.

Daher musste irgendwas neues her. Auf ein “gewöhnliches” NAS von der Stange hatte ich nun keine Lust mehr, weil es nach einiger Recherche kein bezahlbares mit ordentlicher Leistung gibt und der Funktionsumfang auch starr und meißt nicht sehr ergibig ist.

Irgendwie bin ich dann auf den Acer H340 gestoßen wo der Windows Home Server drauf läuft. Ansich ein schickes platzsparendes Gerät. Doch für 399€ auch ziemlich teuer mit “nur” 2x1TB Festplatten. Dem Gegenüber steht dann ein Eigenbau mit praktisch beliebigen Komponenten. Der Vorteil vom Acer ist sicherlich der niedrige Stromverbrauch und die aufeinander abgestimmte Hardware, wobei die “Nachteile” in meinen Augen überwiegen:

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