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Mein Weg zum HTC Desire Custom Rom

Eigentlich war ich mit meinem HTC Desire ja ganz zufrieden. Mir hat nichts gefehlt und trotz vieler Meldungen und Tutorials, wie einfach es doch ist ein Custom Rom zu installieren, hatte ich irgendwie nie die Lust dazu.

Meine Meinung änderte sich, als ich dann bei Cashy im Blog gelesen hab, dass durch ein aktuelles Radio Update der Empfang spührbar verbessert werden könne. Aber was währe denn ein super neue RadioSoftware mit einem alten Betriebssystem… nene, wenn schon denn schon. Auf auf in den Update Marathon.

Gerootet hatte ich mein Gerät vorher schon einmal. Ging ganz easy mit unrevoked3 aufm Mac. Anschließen, Knöpfchen drücken, warten, fertig! Meine Apps habe ich mit Titanium Backup gesichert und die SMS noch gesondert per Backup-Funktion in Go SMS Pro.

Vor dem Flashen noch ein Nandroid Backup und ab gehts: Radio Update, Cyanogen 7.0.3 und Google Apps geflashed.

Da ich eh noch eine 8GB MicroSD Karte rumliegen hatte, habe ich diese für meine Versuche genutzt. So bleibt die originale 4GB als Backup erhalten. Vorher hatte ich diese noch eben per ROM Manager partitioniert, welches ich nun mit Simple2Ext ausnutzen kann. Apps werden nun per Symlink immer auf die SD Karte installiert, obwohl Android meint, es schreibt auf den lokalen Speicher.

Nach dem Flashen und der Ersteinrichtung kann man sich Titanium Backup wieder aus dem Market ziehen, und alle gewünschen UserApps und die unkritischen(!) Systemeinstellungen wiederherstellen. Macht bloß nicht den Fehler und versucht alles wiederherzustellen. Das geht schief. Beschränkt euch aufs absolut notwendigste. WLAN Keys, Bookmarks usw. Alle anderen Einstellungen kann man ja schnell wieder vornehmen. So lernt man sein “neues” System auch gleich wieder etwas kennen ;)

Zum Schluss noch die SMS in Go SMS wiederhergestellt und fertig ists. Im Moment vermisse ich noch nichts. Falls ja, hab ich immer noch meine alte SD Karte, und zur Not das Nandroid Backup.

OS X Mail – Ein Konto, verschiedene Absender

In Dirks Blog habe ich relativ schnell die Lösung gefunden, wie man mehrere Absender-Adressen in einem Mail Account kombiniert.

Einfach in den Einstellungen von OS X Mail im betreffenden Account im Feld “E-Mail-Adresse:” mehrere eMail-Adressen, durch Kommas getrennt, eintragen. So stehen diese beim Senden von Mails als Auswahlbox zur Verfügung.

Ausführlich beschrieben steht es noch einmal im Artikel von Dirk Weise.

Firefox Trackpad-Tuning

Was braucht ein eingefleischter Windows-User auf seinem MacBook? Ganz klar, Firefox. Da ich ja schon von Anfang an von der Gesten-Steuerung begeistert war, war ich sehr erfreut, dass diese im Firefox auch schon beinahe sehr gut unterstützt wird. Eines fehlte mir jedoch…. Da ich sehr viel mit Tabs arbeite, war es immer umsändlich, nur um mal eben das Tab zu wechseln, ein neues zu öffnen oder ein altes zu schließen, den Pointer an die richtige Stelle zu bewegen oder die Tastatur zu bemühen. Kurz gegoogelt und auf Macwrench die Lösung für meine Probleme gefunden.

Da ich Pinch-to-Zoom im Firefox nicht benötige, habe ich diese beiden Funktionen mit Tab öffnen und schließen belegt.

  • Finger zusammen -> Zoom out -> Tab zu
  • Finger auseinander -> Zoom in -> Neues Tab
  • als Gimmik, beim “Zoom in” mit gedrückter Shift Taste wird kein neues Tab aufgemacht, sondern ein (evtl. versehentlich) geschlossenes Tab wieder geöffnet.

Weiterhin habe ich die bisher von Firefox ungenutzen “swipe”-Gesten mit den Funktionen “nächster Tab” und “vorheriger Tab” belegt.

Das ganze sieht dann so aus (Einstellungen unter der Adresse about:config):

Firefox Gesten-Einstellungen

Achja, bevor ich es vergesse. Wie Caschy angekündigt hat, ist die finale Version von Firefox 4 erschienen. Noch nicht auf der Mozilla.com Startseite zu sehen, aber die Datei kann schon per Direktlink (Windows / OS X) runtergeladen werden. Auf einem Windows-Desktop habe ich es schon getestet, macht Laune und sieht gut aus. Kommt mir auch subjektiv schneller vor als die 3er Version.

Google Chrome – Neue Art des Datenklau

Mit Google Chrome tritt ein neuer Browser gegen die großen 3 (Mozilla Firefox , Opera, MS Internet Explorer) an.

Durch seine scheinbar schnellere Darstellung von Webseiten hat er nach 2 Tagen schon den Weg in viele PC gefunden. Was jedoch die wenigsten wissen. Chrome ist, wie eigentlich alle Google-Produkte, ein wahrer Datendieb. Jede Adresse die im Browser aufgerufen wird, wird an den Google-Server gesendet. Und durch die eindeutige ID die in jedem Browser (eigentlich) fest einstellt ist kann somit ein umfangreiches Nutzerprofil angelegt werden. Durch Verknüpfung mit anderen gespeicherten Daten von Google-Diensten könnte das Profil somit noch erheblich erweitert werden, auch wenn Google dies dementiert.

Damit man wenigstens ein bisschen Kontrolle über seine Daten hat kann man folgenden Workaround von Golem zur Entferung der eindeutigen ID befolgen . Durch diesen Workaround wird die ID gelöscht und  somit nicht mehr an Google übertragen. Dadurch hindert man Google beim Anlegen der Nutzungsprofile da die übermittelten Adressen nicht zugeordnet werden können.

Falls man überhaupt nicht möchte, dass Adressen an Google übermittelt werden sollte man folgenden Hinweis befolgen. So verliert man aber auch das Feature, das Google einem Vorschläge zu eingegeben Phrasen geben kann.

Ich werde Chrome trotzdem (noch) nicht einsetzen, da mit viele Features von Firefox(-Plugins) fehlen und ich generell gegen Googles Datensammelpolitik bin. Vielleicht werde ich mich eines besseren belehren lassen, aber noch ist die nicht der Fall.

Firefox 3 RC1 erschienen

Firefox Die Entwicklungsarbeit zum offiziellen Release des Firefox Browsers in der Version 3 nähert sich mit dem 1. Release Candidate langsam dem Ende.

Am Samstag wurde das 3.0rc1 zum Download freigegeben. Technische Vorteile gegenüber der Version 2 werden unter anderem mit schnelleren Ladezeiten, besserer Performance und dem optimierten Umgang mit Systemresourcen angegeben.

Ich habe mir die Version einmal angeschaut und muss sagen das man eine Verbesserung erkennen kann. Auch die neue Adresseingabeleiste gefällt mir besser als die alte. Die automatische Vervollständigung ist bekannt aus allen gängigen Browsern, jedoch hat Firefox in der Version 3 eine Funktion eingefügt, welche die Eingaben nicht nur mit dem Anfang einer URL sondern mit (mehreren) Teilen der kompletten URL vergleicht.

Bisher hatte ich keine Probleme wie Abstürze oder sonstige Fehlfunktionen, sodass ich nicht zurück wechseln werde. Einziger Wermutstropfen: Es werden noch längst nicht alle Plugins unterstützt. Aber das wird sich im Laufe der Zeit hoffentlich ändern.

EXIF-Datum von JPEG Bildern ändern

Irgendwie hat meine Digicam das mit der Zeitumstellung zu genau genommen und schon Tage vorher die interne Uhr eine Stunde vorgestellt. Natürlich ist mir das erst im nachhinein aufgefallen und alle Bilder die gemacht wurden haben nun eine Zeitdifferenz von +1 Std.

Aber was währe das Internet wert, wenn man darauf keine Lösung finden würde.

Ich habe nach ein bisschen googlen das Tool Exifer gefunden. Dort kann man recht einfach mit einem Batch-Vorgang in mehreren Bildern die Exif-Daten ändern. Also genau das was ich brauchte.

Damit ihr nicht lange suchen müsst, hier die Einstellungen um die EXIF-Zeit in allen markierten Bildern eine Stunde zurück zu stellen.

  • Alle gewünschten Bilder markeiren
  • Menü “EXIF/IPTC” auswählen -> “Bearbeiten…”
  • Im Reiter “EXIF-Daten” -> “Datum” folgende Einstellungen übernehmen:

Um die Zeit vor zu stellen muss statt dem “-” im 1. Feld das “+” ausgewählt werden.